Lebendige Schätze im Bistum Aachen
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Lebendiger Schatz Touristengottesdienst Schwammenauel

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Halbes Jahrhundert Touristengottesdienste in Schwammenauel

„Orga-Team“ für die Touristengottesdienste als „Lebendiger Schatz“ ausgezeichnet

Schwammenauel, (iba) – „Es gibt viele Stellen bei uns im Bistum Aachen, wo sich Menschen engagieren, sich für andere einsetzen. Und damit die Botschaft Jesu leben.

Und das trifft ganz sicher auch auf die Männer und Frauen zu, die seit einem halben Jahrhundert die Touristengottesdienste in Schwammenauel organisieren." Pfarrer Rolf-Peter Cremer, Leiter der Hauptabteilung Pastoral, Schule und Bildung im Generalvikariat des Bistums Aachen, war am Sonntag nach Schwammenauel gekommen, um gemeinsam mit vielen Gläubigen den Touristengottesdienst auf dem oberen Parkplatz der Rurtalsperre zu feiern.

Aber nicht nur das: Gemeinsam mit Sonja Billmann, stellvertretende Vorsitzende des Diözesanrates, zeichnete Cremer das Team der Männer und Frauen, die den Gottesdienst Woche für Woche liebevoll vorbereiten, mit einem besonderen Preis aus: Norbert Stoffers, Peter und Maria Schmidt, Hubertine und Peter Wollenweber, Reinhold Lehmann und Wilhelm Pützer haben die Urkunde „Lebendige Schätze im Bistum Aachen" bekommen. „Mit hohem Engagement", so die Begründung für die Auszeichnung, „und großer Verbindlichkeit stellen sie seit den 60er Jahren an jedem Sommerwochenende die Organisation der Freiluft-Gottesdienste sicher. Sie ermöglichen vielen Menschen eine besondere Form von Liturgie und Seelsorge auf Tuchfühlung mit der Schöpfung Gottes." Und das ist äußerst treffend formuliert: Auch am Sonntag der Preisverleihung, der gleichzeitig übrigens der 50. Jahrestag der Touristengottesdienste in Heimbach war, hatten wieder viele Gläubige den Weg an die Rurtalsperre gefunden. Sie erlebten einen fröhlichen und sehr stimmungsvollen Gottesdienst, den Rolf-Peter Cremer gemeinsam mit dem Heimbacher Pfarrer und Regionaldekan Hans Doncks zelebriert hat. Für die musikalische Gestaltung sorgten die Zupfmusikfreunde Heimbach.

Pfarrer Cremer nannte die Heimbacher Touristengottesdienste „revolutionär". „Sie haben mit diesen Gottesdiensten im 2. Vatikanischen Konzil begonnen. Damals standen die Priester in den Gottesdiensten noch mit dem Rücken zur Gemeinde. Es ist eine gute Geschichte, die hier vor fünfzig Jahren angefangen hat." Mit der Auszeichnung „Lebendige Schätze im Bistum Aachen", so Cremer weiter, wolle auch Bischof Heinrich Mussinghoff unterstreichen, wie wichtig ihm die Unterstützung des Ehrenamtes ist. Sonja Billmann lobte den großen Einsatz des „Orga-Teams" für die Touristengottesdienste. „Ihr Einsatz ist beispielhaft, weil er vielen Leuten das Mittun ermöglicht." Gemeinsam mit den Verantwortlichen aus Schwammenauel wurde das Team der Touristengottesdienste am Harkisee ausgezeichnet. Die Ehrung findet während einer eigenen Feier am Samstag, 31. August, am Hariksee statt.

Die Aktion „Lebendige Schätze" haben Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff und der Diözesanrat der Katholiken im Jahr 2006 ins Leben gerufen. Im Rahmen der Aktion werden Gruppen, die ein besonderes ehrenamtliches Engagement leisten, ausgezeichnet. Weitere Informationen unter www.lebendige-schaetze.de.(iba/Na 116)


Von iba

Veröffentlicht am 23.08.2013

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